Montag, 15 Januar 2018

Jahresbericht 2017

Die Südtiroler Bäuerinnenorganistion hat ein neues Leitbild: Es beinhaltet die Leitlinien für eine sinnorientierte Handlungs- und Lebensweise, auf der Grundlage einer christlichen Haltung. Es dient den Funktionärinnen als Richtschnur für ihre Arbeit. Dabei spielen vor allem die Begriffe Würde, Authentizität und Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle.

Beim Landesbäuerinnentag referierte der Gastreferent Peter Hahne zum Tagesmotto „Etwas Festes braucht der Mensch. Von welchen Werten wir leben“. Dank der Unterstützung der Stiftung fand wiederum die Witwenehrung und die Auszeichnung Bäuerin des Jahres 2017 statt. Sie heißt Sieglinde Illmer Dosser, Boarbichl in Obertall/Schenna

Viele Themen und Projekte wurden aufgegriffen unteranderem das Verbandskonzept, das Brauchtumsbuch, SBO-Statutenänderung, die Rentenabsicherung für die Bäuerinnen, das Förderprogramm 2020, die Raumordnung, das Höfegesetz, das Image der Landwirtschaft und der Internationaler Tag der Bräuche.

Besonderer Fokus wurde im Bereich Soziale Landwirtschaft gelegt. In einer Pressekonferenz wurden über das Potential der Sozialen Landwirtschaft diskutiert. Grundlage dafür bildete die SBO-Broschüre Soziale Landwirtschaft in Südtirol, die anhand einer Umfrage erstellt wurde. Die SBO hat bereits die Möglichkeit für Kinderbetreuung am Bauernhof, die Betreuung von Senioren am Bauernhof und Schule am Bauernhof geschaffen bzw. ist Plattform für die Ausübung dieser Tätigkeit. Sie wird weitere Potentiale vor allem im Bereich der Gesundheitsförderung aufgreifen und Plattform für die Soziale Landwirtschaft sein.

Das Sechsländertreffen in Brüssel zum Thema Frauen in der Landwirtschaft, das Dreiländertreffen in Brixen zum Thema Social Media, die Internationale Tagung zum Thema „Frauen bewegen Landwirtschaft – Landwirtschaft bewegt Frauen“ in Schwäbisch Hall stärkte die Zusammenarbeit der Bäuerinnen auf internationaler Ebene.

Das SBO-Reiseprogramm bot vielen Bäuerinnen die Möglichkeit sich eine kurze Auszeit zu nehmen.

Lernen fürs Leben

Die erste Bäuerinnenschule: 13 junge Frauen haben die Ausbildung an der Fachschule Dietenheim erfolgreich abgeschlossen.

Ausbildung Bäuerinnen-Dienstleisterinnen: Sieben Bäuerinnen-Botschafterinnen für bäuerliche Produkte und 12 Bäuerinnen-Referentinnen für Koch- und Backkurse bzw. Dekorations- und Handarbeitskurse haben die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Ausbildung Lebensberater für die bäuerliche Familie: 20 Personen besuchten die Ausbildung.

Vortragsreihe Vorsorge statt Fürsorge: Über 700 Bäuerinnen und Bauern besuchten die informativen Abende in jedem Bezirk mit den Fachreferenten Judith Gögele (Pensplan) und Alexander Golser (SBB-Bezirksleiter Unterland) zu den Themen Rentenvorsorge und Hofübergabe.

Südtiroler Bäuerinnen. Aus unserer Hand

Im Büro gingen knapp 120 Anfragen für Bäuerinnen-Dienstleisterinnern bzw. Schule am Bauernhof ein. Die Bäuerinnen-Dienstleisterinnen zeigten auf zahlreichen Messen, Veranstaltungen und Aktionen ihr Können unter der Marke „Südtiroler Bäuerinnen. Aus unserer Hand“. Sie gaben Kurse und Vorführungen und richteten zahlreiche Buffets aus. Beim Euregio-Wettbewerb Tourismus trifft Landwirtschaft gewinnt die Marke „Südtiroler Bäuerinnen. Aus unserer Hand“ für Südtirol. Mit Dezember 2017 umfasst das Dienstleistungsportal der Südtiroler Bäuerinnenorganisation 103 Mitglieder. 18 neue Mitglieder wurden neu aufgenommen.

Schulprojekte mit Bäuerinnen: Über 11.100 SchülerInnen wurde 2017 die heimische Landwirtschaft und die Produktion von heimischen Lebensmitteln in den Schulprojekten mit den Bäuerinnen nähergebracht. Die Milch- und Apfelbotschafterinnen geben den SchülerInnen ihr Wissen über die Milch, den Apfel und der Landwirtschaft weiter. Beim Projekt Mit Bäuerinnen wertvolle Lebensmittel erleben dürfen die SchülerInnen sogar selbst anpacken und kochen.

Lebensberatung der bäuerlichen Familie

Die Lebensberatung unterstützt und begleitet die bäuerlichen Familien in einer schwierigen. 86 bäuerliche Familien suchten im Jahr 2017 Unterstützung bei der Lebensberatung der bäuerlichen Familie, 61 Beratungen wurden abgewickelt.

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Durch mehrere Kooperationen mit Zeitschriften sowie den Pressemitteilungen, dem SBO-Newsletter und dem Rundschreiben ist von den Bäuerinnen immer wieder zu lesen und zu hören.

Die Internetseite www.baeuerinnen.it wird sowohl von den Funktionärinnen als auch von Interessierte aus Nah und Fern sehr oft besucht.

Beliebt ist auch der SBO-Kalender – dieses Mal mit Bastelanleitungen. Sehr gefragt ist die SBO-Broschüre „Ich weiß Bescheid. Die Bäuerin am Hof“. Sie bieten den Bäuerinnen zu den Themen Zusammenleben am Hof und Absicherung der Frau wichtige Grundinformationen. Die SBO-Infobroschüre wurde wieder neu ausgearbeitet, mit dem aktuellen Reise- und Aus- sowie Weiterbildungsangeboten.

Auf der Agri Alp wurde das Thema Altes Saatgut: Schätze der Mutter Erde aufgegriffen. Das Interesse an diesem Thema war groß. Auch die Aktion auf dem Kornplatz in Bozen am Welternährungstag zum Thema Mehr Wertschätzung für Lebensmittel kam sehr gut an.

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