Donnerstag, 14 Februar 2019

Netzwerk Bäuerinnen stärken

Die Eisacktaler und Wipptaler Bäuerinnen wählen Irmgard Santer Testor zu ihrer neuen Bezirksbäuerin.

Zahlreiche Bäuerinnen waren am Mittwoch, 13. Februar im Haus Voitsbergsaal in Vahrn zur SBO-Bezirkswahl eingetroffen. Die scheidende Bezirksbäuerin Anna Jocher blickte auf acht Jahre als Bezirksbäuerin zurück. Ihr war wichtig die Bäuerinnen zu führen, weiterzubringen und darauf zu schauen was sie brauchen. „Die acht Jahre waren für mich eine Lebensschule. Es war zwar viel Arbeit, aber sie war vielseitig und bunt und ich habe viel Schönes erlebt,“ sagte Anna Jocher. Sie wünschte den neugewählten Funktionärinnen, dass sie „Freude daran haben, mit dem was sie tun, denn Ehrenamt ist eine Ehre!“

Die Wahlen brachten ein eindeutiges Ergebnis: Irmgard Santer Testor aus Rodeneck wurde zur neuen Bezirksbäuerin gewählt. Erna Malfertheiner Gruber steht ihr als Stellvertreterin zur Seite. Gemeinsam mit Ingrid Prossliner Pfattner, Barbara Maria Kostner Rabanser, Erika Brunner Sparber, Szilvia Csizmadia Rauter, Gerlinde Bergmeister und Anna Hofer werden sie in den nächsten vier Jahren die Tätigkeiten im Bezirk leiten und lenken. Die neue Bezirksbäuerin möchte einen Schwerpunkt bei den Themen Traditionen, Kultur und Werte legen: „Diese sind nicht für den Bauernstand von großer Bedeutung, sondern für die gesamte Gesellschaft und es ist wichtig, dass sie für die nächste Generation weitergetragen werden.“ Für Irmgard Santer sind die Bäuerinnen die Seele des Bauernhofes und müssen gestärkt werden: „Wenn wir im Stande sind, unsere Struktur aufrechtzuerhalten und weiterzubringen, stärken wir das Netzwerke der Bäuerinnen. Dann erreichen wir schon sehr viel und es wird so gut weitergeht wie bisher.“

Dankesworte an die scheidende Bezirksbäuerin sowie den vorhergehenden Bezirksbäuerinnenrat kamen von Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer. Sie appellierte an die Bäuerinnen über die Landwirtschaft und die heimischen Lebensmittel zu reden: „Wie die Landwirtschaft wahrgenommen wird, hängt wesentlich von uns selbst ab, nicht von unseren politischen Vertretern.“

Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer hob die starke Gemeinschaft der Bäuerinnen hervor: „Ihr habt eine starke Identität. Ihr trägt die Landwirtschaft nicht nur in Euren Händen, sondern auch mit euren Händen weiter. Danke dafür. Ich wünsche euch viel Glück.“

Bezirksobmann des Bauernbundes Daniel Gasser gratulierte dem neugewählten Bezirksbäuerinnenrat und betonte: „Bäuerinnen sind eine große Stütze, nicht nur in der Familie, sondern für die ganze Dorfgemeinschaft.“ Auch die Bauernjugend Bezirksleiter Manuela Knollseisen und der Bezirkspräsident Josef Weissteiner überbrachten ihre Glückwünsche.

Im Vortrag von Karl Kirchler ging es um die „Die Botschaft der Körpersprache“. „Nur wer sich sich bewegt, kann etwas bewegen. Gesten sind wichtiger als Worte, doch leider werden sie nicht immer wahrgenommen“, bedauert Kichler. Er appellierte mehr auf die Körpersprache zu achten, dann sie spreche immer die Wahrheit, weil der Körper nicht lügen kann.

Der Clown Malona sorgte mit ihren lustigen Einlagen immer wieder für viele Lacher zwischendurch.

Bild: v.l. Gerlinde Bergmeister, Anna Hofer, Irmgard Santer Testor, Szilvia Csizmadia Rauter, Erna Malfertheiner Gruber, Barbara Kostner Rabanser, Ingrid Prossliner Pfattner, Erika Brunner Sparber

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