Donnerstag, 26 Februar 2015

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Am 25. Febrauar fand die Klausurtagung der Ortsgruppen der Südtiroler Bäuerinnenorganisatin (SBO) in Andrian statt. Über 250 Funktionärinnen in Vertretung der 15.600 SBO-Mitglieder kamen, um ihre Meilensteine für das neue Arbeitsjahr zu legen.

„Funktionärin bedeutet Beauftragte: Eure Mitglieder haben euch einen Auftrag gegeben, für das Funktionieren eurer Ortsgruppe, für den Informationsaustausch, für die Gemeinschaft. Dies ist ein wertvoller Auftrag. Nehmt ihn an, wahr und ernst!“ sagte Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer in ihrer Begrüßungsrede.

Einmal im Jahr treffen sich die SBO-Funktionärinnen um ihre Anliegen vorzubringen. In der Diskussion mit den politischen Vertretern Landesrat Arnold Schuler, L.Abg. Josef Noggler und L.Abg. Albert Wurzer sprachen die Bäuerinnen zahlreiche Themen an: besser Reglungen für die Bauernmarkt, die Almerschließungen, die Berechnung der Erschwernispunkte, EU-Förderungen. „Es wird nicht einfacher“, meinte Landesrat Schuler. „Wir haben bewegte Zeiten, es ist wichtig das Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft, das im letzten Jahr entstanden ist, abzubauen“. Angesprochen wurde auch die Überarbeitung des Höfegesetzes, vor allem um Spekulationen zu vermeiden. Dies sei ein Problem, so Albert Wurzer: „Es wäre bestimmt sinnvoll gewisse Regeln zu verschärfen. “ Die Themen Renten und Bürokratie sorgten auch für Diskussion. „Die Grenze ist jetzt erreicht, wir haben genug von Kontrollen und brauchen keinen neuen Bürokratismus. Wir brauchen eine Rentenabsicherung, die wir uns wohl verdienen. Mit 200 Euro Rente im Monat können wir nicht leben“, sagte Rosi Hafner, Ortsbäuerin von Andrian. L.Abg. Josef Noggler ist sich dem Problem bewusst: „Da muss etwas getan werden, doch es wird schwierig sein eine Lösung zu finden.“

Die Diskussion zeigte einmal mehr, dass die Bäuerinnen mitdenken und mitentscheiden. Landesbäuerin Erschbamer gab den wieder- und neugewählten Funktionärinnen für ihre Arbeit in den nächsten vier Jahren das ABC der guten Schule mit: Vom A wie Achtung und Akzeptanz, G wie Gemeinschaft genießen bis hin zum Z wie Zutrauen und Zuversicht. Sie stellt sich mit ihren beiden Stellvertreterinnen Maria Egger und Helga Lantschner beim Landesbäuerinnentag am 22. März wieder zur Wahl: „Ich möchte mich für ein lebenswertes Land, für ein zeitgemäßes Leben und Arbeiten am Hof einsetzen und das Berufsbild Bäuerin realisieren.“ Thematisiert wurden auch die Gemeindratswahlen. „Wenn wir nicht möchten, dass andere für uns entscheiden, dann müssen wir es tun. Unser Ziel sollte es sein, deshalb in jeder Gemeinderatsstube eine Bäuerin vertreten zu haben“, so Maria Egger, Landesbäuerin-Stellvertreterin.

Marianne Tammerle sorgte mit ihren Kabaretteinlagen für den unterhaltsamen Teil.

Foto 1: v.l. Landtagsabgeordneter Albert Wurzer, LB-Stellvertreterin Helga Lantschner, Landesrat Arnold Schuler, LB-Stellvertreterin Maria Egger, Landtagtagsabgeordneter Josef Noggler, Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer, Bürgermeister von Andrian Roland Danay, SBO-Landessekretärin Verena Niederkofler.

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