Montag, 23 Februar 2015

Brauchen wir, was wir haben?

Die „Aktion Verzicht“ findet in der Fastenzeit 2015 zum elften Mal statt und zwar von Aschermittwoch, 18. Februar, bis Karsamstag, 4. April. Die Frage „Brauchen wir, was wir haben. Haben wir, was wir brauchen?“ steht dabei wieder im Mittelpunkt. Ziel der Aktion ist es, eigene Gewohnheiten und Verhaltensmuster kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern. Über 50 verschiedene Südtiroler Einrichtungen tragen die Aktion inzwischen mit.

„Die Aktion Verzicht gibt es seit elf Jahren. Jedes Jahr kommen neue Vereinigungen und Einrichtungen als Mitträger dazu. Das zeigt, dass die ,Aktion Verzicht‘ auf große Akzeptanz stößt und aus der Fastenzeit so gut wie nicht mehr wegzudenken ist“, sagt Peter Koler, Initiator des Projektes und Direktor des Forums Prävention. „Als wir vor elf Jahren mit der Aktion gestartet sind, ging es um den konkreten Verzicht, sprich das Weglassen von Alkohol und Süßigkeiten während der Fastenzeit. Inzwischen steht der Verzichtsgedanke nicht mehr so stark im Vordergrund, auch wenn er immer noch Teil der Aktion ist.“ Über die Frage „Brauchen wir, was wir haben. Haben wir, was wir brauchen?“ will man die Bevölkerung jetzt vielmehr dazu anhalten, eigene Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen und sich mit der persönlichen Wertewelt auseinanderzusetzen. Die Plakate wurden deshalb auch heuer so gestaltet, dass sich jeder einen „Wert“ symbolisch abreißen und seine ganz persönlichen Gedanken dazu machen kann. Wie jedes Jahr werden auch heuer wieder verschiedene Initiativen der Mitträger die „Aktion Verzicht“ begleiten.

Von Anfang an federführend mit dabei sind das Forum Prävention, die Caritas, der Katholische Familienverband, das deutsche und ladinische Schulamt und die Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste.

Auf die „Aktion Verzicht“ wird über Plakate, die Homepage www.aktion-verzicht.net/www.io-rinuncio.it, Radiosendungen und Inserate aufmerksam gemacht. Mittlerweile ist die Zahl der Mitträger auf über 50 angewachsen.

Neu dazugekommen ist heuer auch die Südtiroler Bäuerinnenorganisation.

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