Dienstag, 26 April 2022

Gleiche Bezahlung - was sonst?

Zum Equal Pay Day wiesen am 22. April der Landesbeirat für Chancengleichheit gemeinsam mit Vertreterinnen der Frauenorganisationen in Bozen mit einem Flashmob und landesweit mit einem Aktionstag auf Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern hin.

Mit den bekannten knallroten Taschen forderten die Frauenorganisationen auf dem Waltherplatz in Bozen, die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern bei Löhnen zu beseitigen.

Zum Equal Pay Day hat der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen gemeinsam mit 69 Unterstützerorganisationen am Freitag, den 22. April einen Flashmob in Bozen und einen landesweiten Aktionstag organisiert. Der Equal Pay Day weist darauf hin, dass es zwischen Frauen und Männern nach wie vor Lohnunterschiede gibt. In Südtirol wird er seit 2010 organisiert. Aktuell liegt der sogenannte Gender Pay Gap - der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in Südtirol bei 17 Prozent.

Beiratspräsidentin Ulrike Oberhammer erläuterte beim Flashmob die zentrale Forderung des Aktionstages: „Bereits zum zwölften Mal findet der Equal Pay Day in Südtirol statt. An der durchschnittlichen Gehaltsdifferenz von 17 Prozent hat sich allerdings sehr wenig geändert." Frauen hätten gerade in der Coronapandemie Unglaubliches geleistet, sagte Oberhammer: „Jetzt ist es an der Zeit, dass Politik und Wirtschaft dem endlich die entsprechende Wertschätzung entgegenbringen und klare Schritte zur Beseitigung dieser Ungleichbehandlung setzen."

Flashmob in Bozen – Information landesweit

An insgesamt 37 Infopoints wurde landesweit Informationsmaterial verteilt, das auf die Ursachen und Folgen des Gender Pay Gap aufmerksam macht. Im Zentrum von Bozen setzten die Frauen des Landesbeirats gemeinsam mit Vertreterinnen vieler Südtiroler Frauenorganisationen mit den bekannten knallroten Taschen ein sichtbares Zeichen für das Thema. „Wir haben all die Jahre zum Thema informiert und sensibilisiert. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir Klartext sprechen – und zwar über Geld," ist die Überzeugung der beteiligten Frauen. Mit dabei auch Landesbäuerin Antonia Egger: „Wir Frauen müssen unser Netzwerk nützen, damit wir gemeinsam dieser Ungleichheit bei Löhnen entgegenwirken können. Und ich hoffe, dass wir hier nicht nur kleine Schritte setzen können, sondern endlich durch Transparenz und Offenheit diese Lohnunterschiede beseitigen können.“

Fotos: LPA

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