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Donnerstag, 30 Mai 2019

Wichtig: Ein gutes Gespräch

Gemeinsam in die Zukunft - Gespräche zwischen Generationen.

Am Hof wohnen und arbeiten meist mehrere Generationen zusammen, was zu Konflikten führen kann. Häufig dann, wenn Veränderungen stattfinden und sich Rollen verändern, weil eine neue Person dazukommt.  In den meisten Fällen ist das die Partnerin des Jungbauern.

Jung wie Alt können sich auf ein gemeinsames Wohnen und Arbeiten aber vorbereiten, indem sie das gemeinsame Gespräch suchen. Im besten Fall bevor die Jungen ihren gemeinsamen Lebensweg auf dem Hof beginnen. Oft wird nämlich nichts ausgemacht und nach dem Motto gehandelt: "Irgendwie werden wir das schon machen".

Beide Parteien sollten sich an einen Tisch setzen und sich fragen: "Wie können wir unser Leben und Arbeiten in Zukunft gemeinsam gestalten?" Die Rollen müssen neu geklärt werden, indem auch die unterschiedlichen Kompetenzen berücksichtigt werden. Wenn die ältere Generation in die zweite Reihe tritt, muss geklärt werden, welchen Teil der Arbeiten sie noch übernehmen möchte und kann. Die Karten müssen sozusagen auf den Tisch kommen und mitunter neu gemischt.

Eine Klärung ist die Voraussetzung für ein gutes Miteinander.

Wenn Alt wie Jung spürt, dass sie einander brauchen und den Wert eines gemeinsamen Miteinanders schätzen, steht einem gutem Miteinander, das ja für die Fortführung des Hofes ausschlaggebend ist, nichts mehr im Wege. Sie können voneinander sehr profitieren, wenn sie bereit sind, sich gegenseitig wertzuschätzen und sich wohlwollend zu begegnen. Die Eltern können sich bewusst werden, dass sie viel geleistet und viel gegeben haben und jetzt können sie den Kindern vertrauen, dass sie den Hof gut weiterführen, auch, wenn sie vielleicht vieles anders machen.

Die Jungen brauchen das Vertrauen, denn sie führen den Hof in die Zukunft. In einer Haltung der gegenseitigen Wertschätzung und des gegenseitigen Vertrauens kann man gut gemeinsam weitermachen und auch den Hof in eine gute Zukunft führen.

Sollte das Gespräch, aus welchen Gründen auch immer, nicht gelingen oder immer wieder in gegenseitige Vorwürfe ausarten und es deshalb zu keiner Lösung kommen, die alle teilen, hat man die Möglichkeit sich an die Lebensberatung zu wenden. Die Lebensberaterinnen können eine Unterstützung sein, indem sie die Gespräche zwischen der jungen und der älteren Generation begleiten und dafür sorgen, dass sich alle konstruktiv in das Gespräch einbringen können. Damit es zu einer zufriedenstellenden Lösung für alle kommt. Denn nur, wenn es den Menschen gut geht, geht es auch dem Hof gut.

Kontakt: Koordinationsstelle Lebensberatung f.d. bäuerliche Familie 0471999400 oder lebensberatung@baeuerinnen.it

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