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Zwischen Tradition und Wandel: Barbianer Bäuerinnen blicken auf ein aktives Jahr

Am Samstag, den 10. Jänner, versammelten sich die Bäuerinnen von Barbian, Saubach und Kollmann zu einem besonderen Jahreshighlight: Die Vollversammlung der Bäuerinnenorganisation. Neben dem offiziellen Rückblick stand ein faszinierender Exkurs in die Welt der vergessenen Wörter im Mittelpunkt.

Die Ortsbäuerin eröffnete die Versammlung mit herzlichen Begrüßungsworten und freute sich über den starken Zuspruch und das rege Erscheinen der Mitglieder. Dies unterstreiche den hohen Stellenwert der Organisation für das soziale Gefüge im Dorf.

Im ersten Teil der Versammlung ließen die Funktionärinnen das vergangene Jahr Revue passieren. Der Tätigkeitsbericht rief die zahlreichen Initiativen und Kurse in Erinnerung, während der Kassenbericht eine solide finanzielle Basis für die kommenden Vorhaben bestätigte.

Doch der Blick war nicht nur zurückgewandt: Die Vorschau auf das Jahr 2026 verspricht ein abwechslungsreiches Programm. Geplante Aktionen und Projekte sollen auch in Zukunft den Austausch fördern und die bäuerliche Kultur in Barbian lebendig halten.

Auch die Ehrengäste fanden viele lobende Worte für die tägliche Arbeit der Bäuerinnen, ob im Beruf oder im Ehrenamt.

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Wenn „alte Wörter“ wieder lebendig werden

 

Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Versammlung war das Referat von Johannes Ortner. Unter dem Titel „Alter bäuerlicher Wortschatz – Sprache im Wandel der Zeit“ entführte der Experte die Anwesenden in die Sprachgeschichte unserer Heimat.

Ortner gelang es auf unterhaltsame Weise, Begriffe ins Gedächtnis zu rufen, die heute fast vollständig aus dem Alltag verschwunden sind. Gemeinsam mit den Anwesenden wurde über die Herkunft und die Bedeutung gerätselt. Es war eine Reise in die Vergangenheit, die den Teilnehmerinnen sichtlich Freude bereitete.

Der Nachmittag klang in geselliger Runde aus – mit dem Bewusstsein, dass Sprache weit mehr ist als nur Verständigung: Sie ist ein kostbares Kulturgut, das es zu bewahren gilt.

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