Winterliches Stuttgart
Musicals und Magie in der festlichen Jahreszeit
Anfang Dezember machten sich 25 Bäuerinnen und Bauern mit dem Reisebus auf nach Stuttgart.
Stuttgart:
Nach der Ankunft stand ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Programm, der schon seit 1692 stattfindet. Anschließend wurden uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt, bei einer Stadtrundreise unter der Führung von Frau Ursula Kaufmann vorgestellt. Die Stadt wird dabei in ihrem Talkessel von Weinbergen umrahmt, in denen Trollinger und Riesling gedeihen. Den Albschluss bildete der Besuch des Fernsehturms, der 400 Meter über dem Zentrum trohnt.
Die Eiskönigin:
Am Abend folgte dann das Highlight, der Besuch des Musicals „Die Eiskönigin“. Die beiden Hauptdarstellerinnen Anna und Elsa verzauberten uns gemeinsam mit Olaf und Ihrem Team. Die Atmosphäre im Theater war einzigartig und man fieberte mit den Darstellerinnen mit. Die Musik und die Showeffekte sorgten für Gänsehaut und Zittern. Am nächsten Tag durften wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und staunten nicht weniger. Neben den Darstellern auf der Bühne gibt es noch ein Vielfaches an Mitwirkenden dahinter. Uns erwartete jede Menge Technik, ein handbemalter Boden, schwere Dekoelemente und sehr viele Swarovski-Kristalle bei der Deko. Trotzdem bleibt vieles ein Rätsel und dafür gibt es den Disney-Zauber, der auch uns nicht verraten wurde. Damit dieser auch überall gleich ist, müssen von Disney genaueste Vorgaben eingehalten werden.
Ulm:
Weiter ging es dann nach Ulm, wo uns Frau Gabriella empfing. Sie erzählte uns die Geschichte des Schneiders vom Ulm, der den Traum vom Fliegen gelebt hat. Bei unserm Rundgang durch das Fischerviertel konnten wir die schönen Fachwerkhäuser bestaunen. Nach einem kurzen Spaziergang über die alte Stadtmauer an den Donau kamen wir zurück zum Rathaus mit seiner astronomischen Uhr. Diese zeigt nicht nur die Zeit, Mondphasen und Sternzeichen an, sondern zeigte auch die letzte Sonnenfinsternis zeitgenau an. Die Besichtigung des Ulmer Münster, das bis vor kurzem den höchsten Turm der Welt hatte, bildete den Abschluss. Der erste Stein wurde 1377 gebaut, und nach 300 Jahren Pause erst im Jahr 1890 fertiggestellt, und wurde von den Ulmer Bürgern finanziert. Die imposanten Fenster aus dem 15 Jahrhundert wurden während des Krieges ausgelagert und sind deshalb heute noch original erhalten. Jeden Sonntag kann man ein Orgelkonzert der mit 8.900 Pfeifen bestückten Orgel besuchen.
Noch ein kurzer Besuch des Ulmer Weihnachtsmarktes und natürlich durften die schwäbischen Spezialitäten Spätzle und Maultaschen auch nicht fehlen.
Unsere beiden Begleiterinnen, Ingeborg Rechenmacher und Heid Margesin haben uns vorbildlich begleitet und auch unser Busfahrer Andi, hat uns fachmännisch gefahren und alle unversehrt fast bis vor die Haustür wieder zurückgebracht. Es war ein kurzer aber sehr eindrucksvoller Ausflug.