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Gemeinsam eine alte Tradition leben und Gutes tun

Kräutersträuße am Hoch Unser Frauen Tag erbringen 3.504,03 € an Spenden für eine Familie mit 2 kleinen kranken Kindern im Vinschgau

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Die Kräuter wachsen oft am Wegesrand und viele auch in unseren Bauerngärten. Sie blühen in allen Farben: Schafgarbe, Ringelblume, Vaterkraut, Thymian oder Wermut. Am 15. August, dem Hoch-unser-Frauen Tag werden die gebundenen Kräutersträuße zur Weihe in die Kirche gebracht. Die „Kräuterbuschen“ schmücken den Altar und der wunderbare Duft verbreitet sich in der ganzen Kirche. Nach der Segnung können sie getrocknet und zum Schutz vor Unwetter verbrannt oder auch zum Weihrauch dazugegeben werden. 
Dieser Brauch ist den Bäuerinnen und der Bauernjugend von Latsch sehr wichtig.
Am Vortag von Hoch unser Frauen haben sich viele Fleißige beim Altersheim Latsch getroffen, damit auch die Heimbewohner an diesem schönen Brauch teilhaben können. Es wurden rund 370  kleine Sträußchen gebunden: aus verschieden Kräutern, welche die SBJ gesammelt hatte und aus einer Vielzahl an bunten Blumen, wie Astern, Zinien, Strohblumen und Dahlien, welche von vielen Bäuerinnen liebevoll gepflückt  und zur Verfügung gestellt worden waren. 
Nach der Messe wurden die Sträußchen gegen eine Spende verteilt. Auch die Bewohner des Altersheimes durften sich über ein Sträußchen freuen. 
Die Spende geht dieses Jahr an eine junge Familie mit 2 kleinen kranken Kindern. Damit die Kinder in dieser schwierigen Situation gut betreut werden können, ist die Anwesenheit beider Eltern von großer Bedeutung. 
Die Latscher/Innen hat dieses Schicksal sehr berührt. Viele Menschen haben sich solidarisch gezeigt und möchten etwas Erleichterung, Hoffnung und Zuversicht schenken. 
Die Summe, die am Ende gespendet wurde, hat wieder alle Erwartungen übertroffen: stolze 3.504,03  Euro konnten überwiesen werden und ein symbolischer Scheck an Gerda Hanni vom Bäuerlichen Notstandsfond übergeben werden, welcher die Familie betreut.
“Tausend Dank an alle Latscher/Innen für das Vertrauen in unsere Bäuerinnenorganisation und in den Bäuerlichen Notstandsfond sowie die überaus großzügigen Spenden” meint die Ortsbäuerin Irmi Oberhofer und sagt ein herzliches Vergelts Gott!