Donnerstag, 05 Februar 2015

Bäuerinnenarbeit sichtbar machen

Die Eisacktaler und Wipptaler Bäuerinnen haben mit überwältigender Mehrheit Anna Jocher als ihre Bezirksbäuerin wiedergewählt. Sie möchte vor allem das positive Image der Bäuerinnen festigen.

Eine positive Stimmung war im Haus Voitsberg in Vahrn zu spüren. Und darüber freute sich Anna Jocher sehr: „Ich habe in den letzten Jahren in meiner Tätigkeit als Bezirksbäuerin so viele wertvolle Leute kennengelernt, viele bodenständige Bäuerinnen hat mich beeindruckt. Sie haben mir gezeigt, wie starkt die Bäuerinnen in Südtirol sind, und das ist etwas ganz positives.“ Jocher möchte dieses Bild der Bäuerinnen sichtbar machen, damit ihre Arbeit, das was sie leisten, sichtbar wird. Die Eisacktaler und Wipptaler Bäuerinnen wollten ihre Bezirksbäuerin nicht gehen lassen und schenkten ihr bei der Neuwahl das vollste Vertrauen: „So einen starken Hinterhalt der Bäuerinnen zeigt, dass man gewünscht ist und gibt mir natürlich viel Motivation zum Weiterarbeiten.“

Neuer Bezirksbäuerinnenrat gewählt

Neu im Beziksbäuerinnenrat und gleich als Bezirksbäuerin-Stellvertreterin wurde die 28jährige Simone Amort Klammer aus Rodeneck gewählt. Von der Jugend auf engagiert sie sich ehrenamtlich. „Da kann man nichts tun,“ meint Amort: „Es braucht auch junge Frauen. Ich möchte, dass etwas gemeinsam gemacht wird. Die Arbeit des Bezirksbäuerinnenrates ist wichtig, der Bezirk ist Stütze für die Ortsgruppen, der Bezirk ist einfach ein Bindeglied, das alles zusammenhält.“ Die zahlreichen Aktionen und Tätigkeiten – Wallfahrten, Preiswatten, Lehrfahrten, Infoveranstaltungen – stärken die Bäuerinnenarbeit und sowie ihr Netzwerk. Dies war bei der Versammlung deutlich zu spüren.

Bezug zu Grund und Boden vermitteln

Auf dem Programm stand auch das Thema „Bäuerinnen in politischen Gremien“: Marlene Vill (Gemeinderätin von Lajen), Hildegard Schalter (Gemeinderätin von Villanders) betonten die Wichtigkeit von Frauen, vor allem von Bäuerinnen in den Gemeinderatsstuben. Es sei eine besondere Herausforderung, aber es sei notwendig, im Dorf mitzubestimmen, Entscheidungen zu treffen und dahinter zu stehen. Auch L.-Abgeordnete Maria Kuenzer appellierte an die Bäuerinnen sich mit den Gemeinderatswahlen auseinanderzusetzen: „Die Entscheidungen auf Gemeindeebene betreffen sehr oft die Landwirtschaft, die Landwirtschaft ist eine wichtige Ressource der Gemeinde; sie ermöglicht Ernährungssicherheit und Lebensqualität für alle Menschen.“ Es sei wichtig den Bezug zu Grund und Boden zu vermitteln, und dies müssen die Bäuerinnen und Bauern selbst in die Hand nehmen.

Bildtext: Der neue Bezirksbäuerinnenrat: v.l.: Hildegard Schaiter Rabensteiner, Ingrid Prossliner Pfattner, Rosa Holzer Kaser, Bezirksbäuerin Anna Dormann Jocher, Elsa Kofler Ploner, Erna Malfertheiner Gruber, Simone Amort Klammer, Ulrike Pinter De Martin. Im Bild fehlt Annemarie Putzer.

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