Montag, 05 September 2016

Auf zum Vinschger Nördersberg

SBO-Ortsgruppe Latsch - Almrundwanderung

Ende Juli traf sich eine kleine Gruppe wanderfreudiger Frauen zu einer Almrundwanderung. Von der „Alten Säge“ in Freiberg aus startend, wanderten wir übers Freiberger Mahd zur Latschiniger Alm, welche zu unserer großen Überraschung Ruhetag hatte. Davon ließen wir uns allerdings nicht beirren und genossen dort unseren mitgebrachten Halbmittag. Frisch gestärkt ging es weiter bis zur Zirmtal Alm. Dort war für Unterhaltung bestens gesorgt: auf der einen Seite der Pseirer Hüttenwirt mit seinen Sprüchen und seiner lieben Not mit einem Teenager, auf der anderen Seite zwei Schweine, die seelenruhig zwischen den Tischen umher liefen - bis sie schlussendlich in ein Gehege gesperrt wurden, indem nun zwischen grunzenden Schweinen, gackernden Hühnern und einem krächzenden Papagei für Action gesorgt war. Bevor wir weiter gingen, genossen wir neben einem leckeren Mittagessen auch noch eine Weile den Anblick des schönen Zirmtaler Sees und der umliegenden Berggipfel. Von den Temperaturen her war das Wetter für eine Wanderung eigentlich ideal. Sonne und Wolken wechselten sich dauernd ab, was natürlich bedeutete, dass auch wir öfters Jacken an- und ausziehen mussten. Aber wenigstens war Regen erst für den Abend vorhergesagt.

Am frühen Nachmittag setzten wir dann unsere Wanderung fort bis zur Tomberger Alm, auch Alt Alm genannt. Dort gab es ebenfalls einen Pseirer als Hüttenwirt, dieser war in seinem Wesen allerdings das totale Gegenteil von jenem der Zirmtaler Alm. Er war sehr besonnen und ruhig. Sein Hund hingegen hielt eine von uns mit seinem unbändigen Verlangen nach Tannenzapfen werfen ganz schön auf Trab. Zwischendurch schmiegte er sich vertrauensvoll an und leckte sie ab, so als ob er Trost spenden wollte. Spürte er womöglich ihre Trauer über den Verlust ihres eigenen Hundes am Tag zuvor? Schlussendlich starteten wir alsbald zu unserer letzten Etappe, der Marzoner Alm. Unterwegs dorthin sammelten wir gemeinsam noch eine Hand voll Pfifferlinge, sodass wenigstens eine von uns ihrer Familie ein leckeres Pilzgericht zaubern konnte. Bei der Marzoner Alm angekommen, ließen wir uns eine leckere Süßspeise aus Joghurt und Himbeeren schmecken, ehe wir uns Richtung Parkplatz aufmachten. Denn in der Zwischenzeit hatte sich der Himmel mit bedrohlichen, dunklen Wolken bedeckt. Unsere Hoffnung, das Auto noch trockenen Fußes zu erreichen, gelang uns leider nicht mehr ganz, die letzten 10 Minuten des Weges hieß es Regenjacken anziehen und Schirme aufspannen.

Nichtsdestotrotz war es eine rundum angenehme und unterhaltsame Wanderung. Schade nur, dass sich bloß sehr wenige dazu gemeldet hatten. Wahrscheinlich wurde die eine oder andere von der Gesamtgehzeit von rund 6 Stunden abgeschreckt, was sich allerdings durch die vielen Zwischenetappen relativierte. So bleibt unsere Hoffnung, im nächsten Jahr wieder mehr Teilnehmerinnen zu einer Wanderung motivieren zu können.

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