Home Wir über uns Berichte und Aktuelles Berichte auf Landesebene Ostern: Ein wichtiges christliches Fest!
Mittwoch, 12 April 2017

Ostern: Ein wichtiges christliches Fest!

Ostergrab aufstellen, Ratschen, Fastentuch, Osterspeisen, Eierpecken und „Gute Feiertage“ wünschen: Kennen wir noch diese Bräuche? Bewahren wir sie und geben sie an unsere Jugend weiter.

„Das Osterfest fällt immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühjahr. Das Osterbrauchtum beginnt mit dem Palmsonntag mit der Palmweihe,“ sagt Sigmund Schweiggl vom Museum Zeitreise Mensch in Kurtatsch. Er freut sich, wenn die Osterbräuche noch gelebt werden. In der Kirche werden die Osterkugeln und das Heilige Grab aufgestellt. Am Karfreitag ersetzt die Ratsche (Holzklapper) den Glockenklang in Turm und Kirche. Früher gab es große Fastentücher, die in der Kirche angebracht wurden. Darauf ist das Leiden und Sterben Jesu Christi bildhaft dargestellt. „Die Leute konnten früher kaum lesen und schreiben. So dienten diese Bilder wie ein Bilderbuch,“ so Schweiggl. Das Eierpecken kommt noch vereinzelt vor.

Von der Segnung der Osterspeise während der Ostersonntagsliturgie erzählt die Vinschgauer Bezirksbäuerin-Stellvertreterin Veronika Kofler aus Matsch: „Im schön geschmückten Osterkorb kommen Speisen wie Osterzopf, Kren, Eier, Brot und Speck. Die gesegneten Speisen werden zu Hause in der Familie gegessen und da kommt Osterfreude auf.“ Veronika Kofler bedauert, dass einige Osterbräuche nicht mehr gepflegt werden: „Zu Ostern bekam früher jedes Patenkind vom Paten ein „Fochaz“: Die Mädchen eine Henne, die Jungs einen Hasen. Das ist in letzter Zeit leider etwas verloren gegangen!“ Die Bäuerinnen bemühen sich die Bräuche zu pflegen und das ist wichtig, so Kofler: „Die Bräuche bleiben so lebendig. Das stärkt die Gemeinschaft und nur so werden die Bräuche von den jungen Leuten bewusster wahrgenommen.“

Dass die Osterbräuche bewusst gepflegt werden, wünscht sich auch Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer: „Nehmen wir uns Zeit, das Osterfest zu feiern. Ich wünsche allen Gute Feiertage!“

Bildtext 1: Eierfärben –ein beliebter Osterbrauch.

 

Ähnliche Artikel

  • Frauen als mutige Vorreiterinnen
    Wie nachhaltig ist die Landwirtschaft und welche Rolle spielen Frauen beim Systemwandel? Dieser Frage ging ein Workshop an der Eurac in Bozen nach. Mit dabei: Bäuerinnen und Pionierinnen, die ganzhei...
  • „Die Liebe zur Vielfalt"
    Petra Zelger Planer vom Prackfoler Hof in Völser Aicha liebt die Vielfalt am Bäuerin-Sein. Das zeichnet eine Bäuerin aus. Mit einem atemberaubenden Ausblick bietet der Prackfoler Hof, ein Weinbaub...
  • Ehrenamt ist Leidenschaft
    Ob in Musikkapellen, in Sportvereinen, bei Rettungs-, karitativen oder religiösen Vereinen: Zehntausende Menschen engagieren sich in Südtirol im Ehrenamt, darunter auch viele Bäuerinnen und Bauern....

SÜDTIROLER BÄUERINNENORGANISATION

  • K.-M. Gamper Str. 5
  • Tel.: +39 0471 999 460
  • Postfach 421
  • Fax +39 0471 999 487
  • I-39100 Bozen
  • info@baeuerinnen.it
  • St.-Nr. 02399880216

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo - Fr von 08:00 - 12:00 Uhr

Do von 14:30 - 16:00 Uhr

(außer Anfang Juli bis Anfang September)

MITGLIEDER LOGIN

Benutzername-Hilfe-Icon

Mitglied werden Logindaten vergessen

Lebensberatung Logo

Wir sind für Sie da! Tel 0471 999400

 

Termine & Kalender

  Dezember 2022  
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  

Mediathek

Zur Mediathek
  • Rückblick auf 15 Jahre Bäuerin des Jahres

verwurzelt & innovativ

Zur Mediathek
  • Geschrieben von
    Dezember: Petra Zelger Planer vom Prackfolerhof in Völser Aicha

Südtiroler Landwirt

Suedtiroler Landwirt

Menschen Helfen

Menschen helfen