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Freitag, 25 Mai 2018

Der Hof als Lern-Ort der Begegnung

Mit allen fünf Sinnen den Hof erkunden, das durften am 12. Mai die Besucher bei Lüch da Murin in Abtei. Ein schönes, lehrreiches und Gemeinschaft förderndes Erlebnis.

Anlässlich der Familienwoche, initiiert von der Familienagentur Südtirol, lud die Familie von Lüch da Murin, einem zertifizierten Schule am Bauernhof Betrieb, zu einem Erlebnisnachmittag am Hof ein. Beheimatet sind hier die Jungbauern Gottfried und Rossana Nagler mit Söhnchen und Altbauern. Seit 2017 öffnen sie ihren Hof um Groß und Klein einen wertvollen Einblick in die Landwirtschaft zu ermöglichen.

Teil des ökologischen Kreislaufs
Hühner, Rinder, Eier, Heu, Tannenstämme ... mit und von dem leben die Bauersleute von Lüch da Murin. Sie sind es, die ihre Tiere pflegen, züchten und füttern, sich von ihnen ernähren und Holz vom eigenen Wald gewinnen. Ihre Arbeit ist stets verbunden mit der Natur. Oft stehen sie symbolisch für einen ökologischen und ja vielleicht auch für einen gesunden Lebensstil. Der Hof Lüch da Murin bietet Scora söl lüch da paur, übersetzt Schule am Bauernhof an: Für viele Kinder aber auch Erwachsene ist das ein guter oder einer der Startpunkte um über Landwirtschaft, Ökologie und Evolution aktiv zu erfahren.

Mit allen Sinnen
Mit geschlossenen Augen und großen Staunen betraten die Besucher, insgesamt sechs Familien mit 17 Teilnehmer, den Stall. Denn dadurch nahmen sie Geräusche, Gerüche und Berührungen noch intensiver war. Hier wurde das Geheimnis über das Leben der Rindern gelüftet, die selbst, neugierig über die Besucher, laut muhten. Weiter ging es zu den Hühnern: Die Gäste streichelten sanft die Hühner und waren fasziniert wieviel Information in einem einzelnen Ei verborgen ist. Zusammen wurde ein Heuhaufen, eingewickelt in einem Leintuch gehoben, so wie es auch früher bei der Heuernte, beim Einbringen des Heus, gemacht wurde. Mit Geschick wurden darauf die Tannenstämme geschnitten und die Jahresringe sorgfältig gezählt. Der hellsilberne Klang, den dabei die Sense von sich gab, hat an vergangene Zeiten erinnert. Zum Abschluss wurde noch der Geschmackssinn geweckt: Es wurden typische Gerichte wie „Ciot“ und „Breza“, ein traditioneller Kuchen sowie Brötchen aus unterschiedlichen Mehlen mit Salami gereicht.
„Ein schöner Tag, an dem Familien direkte Erfahrungen in der Landwirtschaft sammeln durften und so ein Stück Landleben mit nach Hause nehmen konnten“, erklärt Rossana Nagler.

Die Veranstaltung wurde vom Institut „Sorvisc Formaziun Val Badia“ finanziert und von der Gemeinde Abtei und vom Verein „Uniun Patrones“ unterstützt.
Während der Veranstaltung wurde auch für den "Bäuerlichen Notstandsfonds" gesammelt.

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